✌️Monthly Selection November 2019✌️

Hallo Freunde!

Auch der November ist wieder schön voll gepackt mit Konzerten. Direkt am 1. geht es los mit Oh Sleep bei Lotte Lindenberg, dann geht es weiter mit Why im Zoom, Ellie Ford bringen ein neues Video zu ihrem Song Light. Repeated. raus, Wallis Bird, Michael Baker, Herrenmagazin, Motorama, viele geile Namen, es gibt also viel zu erleben! Wir freuen uns drauf!


Hier der Kurzüberblick:
Fr. 01.11.19: Oh Sleep – Lotte Lindenberg – Frankfurt
So. 03.11.19: Vintage Flohmarkt – Elfer – Frankfurt
Mo. 04.11.19: Why? – Zoom – Frankfurt
Mi. 06.11.19: Light. Repeated. Video Release 
Mi. 06.11.19: Wallis Bird – Heiliggeistkirche – Frankfurt
Fr. 15.11.19: Michael Baker – Lotte Lindenberg – Frankfurt
Sa. 16.11.19: Herrenmagazin – Zoom – Frankfurt
Sa. 16.11.19: Das Paradies – Ponyhof – Frankfurt
So. 17.11.19: Lilly Among Clouds – Horst – Frankfurt
Fr. 22.11.19: White Lies – Gibson – Frankfurt
So. 24.11.19: Rocko Schamoni – KUZ – Mainz
Mo. 25.11.19: Sofie Tukker – Gibson – Frankfurt
Mi. 27.11.19: The Paper Kites – Frankfurt
Fr. 29.11.19: Motorama – Schlachthof – Wiesbaden


Am Freitag dem 1. November kommt Oh Sleep zu Lotte Lindenberg.

Akustikgitarre, mächtige Tape Delay Sphären, eine Stimme, die unter die Haut geht und eine imposante Rauschkulisse, ziehen bei OH SLEEP schnell Vergleiche mit José Gonzales, Sufjan Stevens oder Elliot Smith nach sich. Zwischen Plattenproduktionen, Touren und dem ständigen kreativen Kreisen weiß man gar nicht wann das Bonner Universalgenie Florian Sczesny zu schlafen gedenkt. Vielleicht deshalb gab er seinem Soloprojekt den passenden Namen OH SLEEP. Ob man diesen als Ode an den Schlaf sehen möchte, oder man zu den sanften Klängen einfach ausgezeichnet einschlafen kann, ist den Hörern überlassen. OH SLEEP versetzt einen in die Stimmung, in die man sonst nur nach einer Flasche Wein in der WG-Küche seiner besten Freunde kommt. Diese Mischung aus Intimität und großer weiter Welt, in der alles möglich ist, wenn man es nur leidenschaftlich genug in Worte fasst. Diese Stimmung, in der plötzlich das ganze Leben wie ein melancholisch-wunderbares Rauschen erscheint. Und da LOTTE LINDENBERG sowohl die Flasche Wein als auch exzellente Musik verehrt konnte sie es sich nicht nehmen lassen, diesen reizenden jungen Mann zu sich ins Studio zu holen.

OH SLEEP
ohsleep.org
www.facebook.com/ohsleepmusic
ohsleep.me/youtube
youtu.be/LdNH5D0IqhM
youtu.be/iLjwDGt4dK4

LOTTE LINDENBERG
Frankensteiner Straße 20
60594 Frankfurt am Main

Freitag 01.11.2019
Einlass: 20:30 Uhr

Vorverkauf: € 10,- zzgl. Gebühren
Link: https://www.tixforgigs.com/Event/31926
Abendkasse: € 12,-

Hierfür verlosen wir wieder 2×2 Tickets. Einfach eine Mail mit dem Betreff „Oh Sleep“ und eurem Namen an info@ysss.de schreiben und Daumen drücken!

www.lotte-lindenberg.com
www.facebook.com/lottelindenberg


Am Sonntag dem 3.11. ist Vintage Flohmarkt im Elfer.

Während andere Flohmärkte in den Winterschlaf gehen, fangen wir erst richtig an! Das Wetter juckt uns nicht, denn wir haben das „Dach“ des Elfers über dem Kopf.

Wenn es draußen kalt ist und schüttet, laden wir euch unter die Erde ein zum stöbern und entdecken. Wir haben viele Schätze die geborgen werden wollen: Altes, Geliebtes, schönes Selbstgemachtes, Vintage und Secondhand Fashion, Fotografie und vieles mehr!

Zu chilligen Beats, bei einem Stück Kuchen oder einem kühlen Bier lassen wir Flohmarkt-❤️ höher schlagen!

Jetzt wo die Tage kürzer werden und die Nächte kälter, möchten wir an die Menschen denken, die in Frankfurt kein Dach über dem Kopf haben und den Winter auf der Straße verbringen werden. Deswegen werden wir nach dem Flohmarkt, einen Teil von dem, was nicht verkauft wurde, an die Obdachlosenhilfe „Tagestreff Weissfrauen“ im Bahnhofsviertel spenden.

Also kommt vorbei! Wir freuen uns auf einen gemütlichen Sonntag mit euch im Herzen von Alt-Sachs!

Euer Flowmarkt

www.11-er.de 


Am Montag dem 4. November sind Why? im Zoom!

Nach fast 10 Jahren endlich wieder in Frankfurt!

Yoni Wolf hat in den letzten beiden Jahrzehnten die entfernt liegenden klanglichen Felder erforscht an denen sich Underground Hip Hop, Avant-Pop und Psych Rock treffen. Zuerst war es das Kollektiv Clouddead, das stilprägend für das Label Anticon war. Einige von Yonis fesselndsten und meistgelobten musikalischen Experimenten veröffentlichte er unter dem Namen WHY?, so auch sein neuestes Werk.

Auf AOKOHIO (veröffentlicht im August 2019) verdichtet Yoni die stilprägenden Elemente von WHY? zu einer erstaunlich potenten musikalischen Vision. Das Album wird in sechs Sätzen, bestehend jeweils aus zwei bis vier Songs, präsentiert. Einige Segmente erscheinen nur als kurze Fragmente, die sich binnen Sekunden wieder auflösen.

Das Konzept, AOKOHIO zeitlich versetzt in Segmenten zu veröffentlichen wurde mit dem Release eines begleitenden Visual Albums noch gestärkt. „Ich finde es ist eine sehr künstlerische Art, die Musik herauszubringen“, erklärt Yoni. „In allem was es ist, ist es ein Kunstwerk. Ich habe Blut, Schweiß und Tränen in dieses Album gesteckt und hatte, ganz wie immer, während des gesamten kreativen Prozesses stark zu kämpfen. Wo sich das Album im Vergleich zu meinen anderen einordnet? Das kann ich nicht beantworten. Ich weiß nur, dass meine Karriere eine lebenslange Karriere ist und dass ich immer an ihr arbeite. Immer, wenn es sich richtig anfühlt, fühle ich mich gut.“

www.zoomfrankfurt.com 


Am Mittwoch dem 06.11. Releasen Ellie Ford ihr Musikvideo zur Single Light. Repeated. dem titelgebenden Track zu Ellies zweiten Album – aufgenommen gemischt, gemastert und herausgebracht von LOTTE LINDENBERG.

Das Video wird unter anderem auf Lottes Facebook Seite zu finden sein: www.facebook.com/lottelindenberg/


Am Mittwoch dem 6.11. ist Wallis Bird in der Heiliggeistkirche.

Wallis Bird

SUPPORT: Floatinghome

06.11.2019
Frankfurt, Heiliggeistkirche
Einlass: 19:00 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr
Tickets: www.schoneberg.de/konzerte-shows/kuenstler/details/wallis-bird.html

Wallis Bird
New Moon Tour 2019

Gesucht: Synthese von folkigen Roots & Soul. Gefunden: Wallis Bird, zuverlässiger Garant für die explosive Mischung von Musikstilen. Seit Jahren spannt sie ihre Stimme wie ein Stahlseil zwischen unterschiedlichen Musikgenres. Und auf diesem Seil experimentiert und tanzt sie. Sie lässt sich dabei in ihren musikalischen Ambitionen nicht irritieren und geht ihren eigenen Weg. Das muss man können, sich so sicher im Koordinationssystem zwischen Folk, Rock, Pop & Soul zu bewegen. Seit fünf Alben wächst ihr Ansehen stetig, wobei sie häufig mit Janis Joplin verglichen wird. Wallis beherrscht zudem die Kunst der Improvisation und den Zauber des unkonventionellen. So bewegt sie sich elegant auf dem Seil, auf ihre außergewöhnliche Stimme und ihre riesige Musikalität vertrauend. Und eines weiß sie: Man muss auf dem Seil auch mal springen. Oder wie die Irish Times so schön sagte: Die Energie von Wallis Bird könnte eine ganze Volkswirtschaft in Schwung bringen.

Jetzt hat die in Berlin lebende Irin ihre Release-Tour angekündigt: Über 50 Konzerte quer durch Europa, Australien, Neuseeland, Japan und Nordamerika, viele davon in speziellen Konzerthäusern (z.B. der Berliner Kammermusiksaal der Philharmonie oder das legendäre Vicar Street-Theater in Dublin). “Die neue Tour trägt den Namen ‘New Moon-Tour, da mir die Symbolik des Mondes wichtig ist: Sie steht für den Welten-Übergang, die Weiblichkeit, das Vergehen der Zeit und den Neubeginn; aber auch für die dunkle Seite des Lichts. All diese Punkte spiegeln wider, wie ich mich an meinem aktuellen Lebenspunkt fühle. Das ist mein ‚new moon‘.“

Dieses vor Energie nur so berstende Janis-Joplin-Temperament, mit dem Bird die Hallen in Windeseile auf Betriebstemperatur bringt, wird ihre Release-Tour erstmals bewusst komplett solo bestreiten. Wer eine ihrer wenigen Solo-Performances erlebt hat, weiß, was man erwarten kann. Bird füllt mit ihrer einzigartigen Bühnenpräsenz Räume, wie es nur wenige Künstler imstande sind zu tun. Es ist diese Energie, diese Leidenschaft für Musik und die Zuhörer, die man spürt. „So sehr ich es liebe, mit meiner Band zu spielen, habe ich mich entschieden, etwas Neues zu probieren und mich hier einer Herausforderung zu stellen und herauszuarbeiten, worin meine große Stärke liegt. Ich bin in meinem Element, wenn ich eine Bühne füllen kann und mit den Besuchern diese Verbindung aufbauen kann. Jede der Shows wird zudem von Visual Arts untermahlt, was das Ganze zu einem besonderen Konzerterlebnis wachsen lässt.“

Wallis Bird hat sich ihre Karriere und den Respekt der Kritiker und Fans Schritt für Schritt erarbeitet. Die Bilanz kann sich dabei sehen lassen: Über 800 Konzerte weltweit in den letzten 12 Jahren, zwei mal hat sie den irischen Musikpreis gewonnen (Meteor Award), zwei mal war sie für den Irish Choice Prize nominiert (irisches Equivalent zum Mercury Prize), 2017 hat sie den deutschen Musikautorenpreis (Kategorie Rock/Pop) gewonnen und 2019 wurde sie für den US-Preis „International Folk Music Award“ nominiert.


Am Freitag dem 15.11. spielt mal wieder Michael Baker, dieses Mal zum ersten Mal mit Band bei Lotte Lindenberg.

Nachdem er die letzten beiden Touren Solo unterwegs war, wird MICHAEL BAKER dieses Mal nun endlich auch in kompletter Bandbesetzung unterwegs sein. In den drei Jahren, in denen bei LOTTE nun Konzerte stattfinden, gibt es einige wenige Künstler die inzwischen wirklich Teil der LINDENBERG Familie geworden sind. MICHAEL BAKER ist so ein Künstler. Und das nicht nur, weil er nach zwei ausverkauften Shows 2016 und 2018 wahrscheinlich auch dieses Konzert ausverkaufen wird, oder weil er wirklich ein großartiger Künstler mit seiner charmanten Stimme und seinem beeindruckenden musikalischen Verständnis ist, sondern weil er vor allem ein außerordentlich liebenswürdiger Mensch ist. Sein zweites Album Salt, dass wieder von Dan Brown (Massive Attack, Phantom Limb) produziert wurde, veröffentlicht er Single für Single Online vorab, bevor das ganze Album im Februar über klassische Medien erhältlich ist. Für die Europatour packt er extra ein Paar Vorab-Platten ein und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird MICHAEL BAKER wieder ein überwältigendes Konzert spielen und LOTTE LINDENBERG ein weiteres Mal verzaubern.

MICHAEL BAKER
www.michaelbakerofficial.com
www.facebook.com/michaelbakermusic
www.soundcloud.com/michael-baker-music
www.instagram.com/michaelbakermusic
michaelbakerofficial.bandcamp.com
youtu.be/Ukw_MBAfK8Y
youtu.be/i-FFJr4zSzE
youtu.be/9-w45Wn9bBI

LOTTE LINDENBERG
Frankensteiner Straße 20
60594 Frankfurt am Main

Freitag 15.11.2019
Einlass: 20:30 Uhr

Vorverkauf: € 10,- zzgl. Gebühren
Link: https://www.tixforgigs.com/Event/32018
Abendkasse: € 12,-

www.lotte-lindenberg.com


Am Samstag dem 16.11. geht es zu Herrenmagazin ins Zoom!

11 Jahre Atzelgift
Präsentiert von DIFFUS MagazinByteFMdetektor.fm

Einlass: 19:00 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr
Support: Albrecht Schrader

Herrenmagazin sind wieder da und gehen noch einmal mit ihrer ersten Platte „Atzelgift“ auf Tour! Das 11-jährige Jubiläum des Albums feiert die Band mit ihren Fans im Herbst 2019.
Reinhören: http://bit.ly/Atzelgift

Infos folgen >> https://gastspielreisen.com/herrenmagazin


Am Samstag dem 16. November spielt das Paradies im Ponyhof.

Das Paradies
Support: Lampe

16.11.2019
Ponyhof, Frankfurt
Einlass: 18.30 Uhr
Beginn: 19.30 Uhr

VVK: 14€ zzgl. Geb. über www.schoneberg.de

„Ich bin das Schlimmste, was Euch passieren kann…ich bin nur der Schimmer eines Irgendwann“.
Schon die ersten Zeilen und Takte dieses Albums lassen erahnen:
Das Paradies ist eine Wohlfühloase der dritten Art, ‚Goldene Zukunft’ Feelgood- Musik in schlau, die mit Erwartungen und Assoziationen 17 und 4 spielt; man weiß nicht, was das Schlimmste ist und schaut verwirrt den Melodien zu, wie sie wie Seifenblasen in einem Märchenwald aufsteigen, an den Stacheln der Zweige zerplatzen und als Holzperlen den Zwergen auf die Füße fallen.

Unser aller Goldene Zukunft sieht aktuell vermutlich kaum jemand. Nicht mal eine silberne. Sievers macht dieses Lied trotzdem zum Titelstück seines Debütalbums. Und es entpuppt sich als kluge Gegenwartsbeschreibung. Jede Zeile wirft der anderen einen Stock zwischen die Beine und einfache Antworten werden mit Phrasen als Phrasen entlarvt. Ein Geniestreich zwischen Zynismus und Menschenliebe. Ein trojanischer Überhit und als, so erzählt man sich, erster Paradies-Song eine Blaupause für Zeilen wie „Sind das da drüben wirklich Windkraft- oder Erdantriebspropeller?“ (Discoscooter) oder „Wir dürfen alles und wollen wenig und wenn wir wollen trauen wir dem Dürfen nicht.“ (Dürfen die das).

Mancher kennt Florian Sievers als Teil des Popduos Talking to Turtles. Unter dem Künstlernamen ‚Das Paradies‘ schreibt und singt Sievers das erste Mal in seiner Muttersprache, und das macht er so beeindruckend leicht, als hätte er sein Leben lang nichts anderes gemacht.
Was ist hier los?
Sievers Musik ist von Indierock der Sorte „Slacker von Weltruhm“ geprägt und mit feinen Soundtupfern aus der Reggae-, Dub- und Deephouse-Welt versehen, es herrscht eine freundliche, fast hippieeske Stimmung.

Die Wort- und Klangwelt von Das Paradies kauzt Sievers als Teilzeit-Eremit in seinem Leipziger Studio zusammen. Ein 20qm Versuch-und-Irrtum-Freiraum, nur eine Stunde ICE-Bordrestaurant vom fensterlosen aber legendären Berliner Einhornstudio seines Freundes und Produzenten Simon Frontzek entfernt. Wann immer Zeit war, nahmen sie zusammen dieses himmlische Faulenzer-Meisterwerk auf. Brückentags-Produktion zwischen Kneipe und Mischpult. Hat natürlich etwas gedauert. Ein Streber ist Das Paradies nicht.

Als Zeitauskoster sind seine Beobachtungen und die daraus resultierenden Phrasen immer wunderbar ausgereift. „Ich rauche, rauche, rauche, nur wenn ich schlafe nicht, keine Sucht, nur eine Weise, auf die meine Zeit zerbricht“ (Die Giraffe streckt sich), ist einer dieser typischen, tiefenentspannten Sievers-Sätze. Meditativ, kontemplativ. Das Paradies zweifelt grundsätzlich an jeder Position, bevor sie wohlmöglich noch zur lästigen Besitzstandswahrung verkrustet. Ist das richtige Wort gefunden, lässt er es gleich wieder ziehen. Pop als Zen-Meditation in einer Welt, in der die Menschen wieder in ihren Standpunkten verhärten.

„Das Universum weiß es auch nicht, wie ihm gerade so ist. Was wie ein Ja aussieht, könnte auch ein Nein sein. Das mit uns allen, war doch gar nicht so ernst gemeint.“ Ein Album, das uns mit diesen Zeilen entlässt, kann eine Befreiung von der Paranoia sein oder ein Plädoyer für die Entspannung oder beides.


Am Sonntag dem 17. November ist Lilly Among Clouds im Horst!

Lilly among clouds
Live 2019

Präsentiert von Bedroomdisco & Journal Frankfurt

17.11.2019
Horst | Frankfurt am Main
Kleyerstrasse 15, 60326 Frankfurt am Main
Einlass: 19:00 Uhr I Beginn: 20:30 Uhr

lilly among clouds schreibt große Popsongs. Rund, aber für den Kloß im Hals. Mal flott und tanzbar, mal majestätisch – aber immer ohne Kitsch. Eher wie eine Collage, dramatisch, vielschichtig, weit. lilly among clouds ist Breitwand-Pop, ist Selbsterkenntnis und Selbstzweifel in einem.

Reinhören:
https://www.youtube.com/watch?v=1GrqoRNE1j8
https://www.youtube.com/watch?v=BUPeM78jyN4

www.lillyamongclouds.com
www.instagram.com/lillyamongclouds


Es ist für eine Band aus dem Hype-verliebten Großbritannien eine echte Aufgabe, aus dem ersten Sturm im Wasserglas ein weitreichende, lang anhaltende Karriere zu schmieden – und es gibt mehr als genug Beispiele, in denen genau das schief ging und vermeintlich Erfolg versprechende, von vielen Medien und den großen BBC-Radio-DJs gefeierte Acts nach einem Album wieder sang- und klanglos verschwanden. Nicht so die White Lies aus dem Londoner Stadtteil Ealing: Seit nunmehr einem Jahrzehnt beherrscht das Post-Punk- und Indierock-Trio, das live stets zu einem Quintett anwächst, die große Fähigkeit, sich als Künstler stetig weiter zu entwickeln, gleichzeitig aber auch konstanten Erfolg zu generieren. In ihrer Heimat stiegen alle fünf bislang erschienenen Alben – „To Lose My Life“ (2009), „Ritual“ (2011), „Big TV“ (2013), „Friends“ (2016) sowie das aktuelle, im Februar erschienene „Five“ – in die Top 15 der UK-Charts, drei davon sogar bis in die Top 5. Und auch außerhalb der britischen Insel verbuchen die White Lies trotz eines Sounds, der fürwahr nicht auf einen breiten Massengeschmack zielt, sondern vielmehr von einem großen künstlerischen und individuellen Potenzial erzählt, konstant hohe Notierungen in den Hitlisten. So etwa auch in Deutschland, wo alle fünf Alben ebenfalls hervorragende Platzierungen in den Longplay-Charts verbuchen konnten.
Doch wie gesagt: Um Chartsplatzierungen geht es den White Lies nicht, sondern um künstlerische Progression. Wie sehr dies auch zuletzt wieder mit „Five“ gelang, ihrem ersten Album, das zur Hälfte in London und zur anderen Hälfte in ihrer zweiten Wahlheimat San Francisco entstand, lässt sich hervorragend über die Ratings des Online-Dienstes „Metacritic“ belegen: Diese Seite, die einen Durchschnittswert aller relevanten veröffentlichten Rezensionen zu einer Platte ermittelt, verzeichnet für „Five“ die besten Werte aller bislang erschienenen White Lies-Releases. Inhaltlich und stilistisch bedeutet dies, dass sich die Band, die als ruppige und ungestüme Post-Punk-Formation begann und sich über die folgenden Alben immer stärker einem im New Wave verwurzelten Sound annäherte, der an Bands wie New Order oder Interpol erinnerte, auf „Five“ nun wieder stärker einem Gitarren-dominierten Klang annähert, der ohne Umwege direkt in die Bauch- und Magengegend zielt. Nicht nur deshalb gelten die White Lies derzeit als eine der kraftvollsten und unwiderstehlichsten Rockbands aus UK.
Dabei galten die drei Musiker, die zuvor bereits gemeinsam die Band Fear of Flying gegründet hatten, die sich jedoch nach zwei Single-Veröffentlichungen wieder verabschiedete, zum Start der White Lies im Jahr 2007 zunächst als das typische britische Hype-Thema. Noch bevor überhaupt ein Album erschienen war, erhielten sie Einladungen auf viele der großen Festivals sowie in die TV-Show „Later… With Jools Holland“, sie gingen auf eine ausgedehnte UK-Tour und wurden von zahlreichen Plattenfirmen umgarnt. Ihr damaliger Sound passte eben einfach viel zu gut in die Zeit: Hier traf ein rauflustiger, in Teilen sinistrer Postpunk-Sound auf einen unwiderstehlichen Gesang und eine Spielfreude, die bald jedes White Lies-Konzert zu einem unvergesslichen Erlebnis machte. Wenig überraschend stieg denn auch das Debütalbum „To Lose My Life“ unmittelbar nach Erscheinen bis an die Spitze der UK-Charts und auch in vielen weiteren Ländern hoch in die Hitlisten – ja, man schaffte sogar den Einstieg in die US-Billboard Charts.
Die folgende Jahre und Releases erzählten sodann von einer konsequenten Weiterentwicklung ihres ureigenen Sounds, es gab Experimente mit breiten Keyboard-Flächen, aber auch Abstecher in einen knochentrocken produzierten Indierock. Mit dem letzten Album „Five“, mit dem die White Lies Anfang des Jahres auch auf ausgedehnter Europa-Tournee waren, kehrten sie nun wieder stärker zu ihren Wurzeln zurück.
Die nun anstehenden neuen Livedaten im November und Dezember – darunter zwei Deutschland-Konzerte in Dresden und Berlin – sind nicht als Nachschlag zu ihrer letzten Tour zu verstehen, sondern stehen ganz im Zeichen des 10. Geburtstags ihres Nummer-Eins-Debütalbums „To Lose My Life“, das die Band Berichten zufolge an diesen Abenden komplett live aufführen wird. Damit richten sich Sänger und Gitarrist Harry McVeigh, Bassist Charles Cave und Schlagzeuger Jack Lawrence-Brown insbesondere die Fans der ersten Stunden, die den White Lies seither treu ergeben sind.

Tickets


Am 24. November ist Rocko Schamoni im KUZ in Mainz.

Einlass 19:30 I Beginn 20:00
Eintritt: VVK 18€ + Gebühren

Das Deutschland der Nachkriegsjahre ist eng und spießig. Im Lichtermeer des Hamburger Viertels
St. Pauli aber versammeln sich all jene mit der Sehnsucht nach einem grenzenlosen Leben. Nacht
für Nacht treiben Huren, Freier, Transvestiten, Schläger und Künstler wie die damals noch völlig
unbekannte englische Band the Beatles, aufgeputscht von Preludin und Alkohol, durch die
heruntergekommenen Straßen. 1962 verschlägt es Wolli Köhler auf den Kiez. Der junge Mann aus
dem Nirgendwo ist auf der Suche nach Abenteuer und Freiheit. Und steigt auf zum
außergewöhnlichsten Puff-Boss in der Geschichte St. Paulis.
Rocko Schamoni erzählt die frühen Jahre von Kiezlegende Wolfgang „Wolli“ Köhler als
Entwicklungsroman eines Antihelden.
Die Große Freiheit ist der Sehnsuchtsort für Gegenkultur, Kunst, Drogen und freie Sexualität.

Kuz Mainz


MusikBlog und Faze Magazin präsentieren:
SOFI TUKKER
Live 2019

Support: LP Giobbi & Nina Las Vegas

25.11.19 · Gibson Club
Einlass: 19 Uhr · Beginn: 20 Uhr
(Verschoben vom 10.07.19 – Alle bereits gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit)

Hätte man Sophie Hawley-Weld und Tucker Halpern alias SOFI TUKKER vor ein paar Jahren erzählt, dass ihre Musik in nicht allzu ferner Zukunft weltweit Gehör finden wird, hätten sie wohl erst einmal ungläubig gelacht. Die beiden lernten sich durch Zufall während einer Kunstausstellung kennen, wo beide einen Auftritt hatten. Bereits wenige Monate später schrieben sie den Song „Drinkee“, der durch die Aufnahme in die Apple Watch-Werbung zum viralen Hit wurde: Knapp 60 Millionen Mal wurde der Track bereits auf Spotify gestreamt und brachte ihnen prompt eine Grammy-Nominierung in der Kategorie „Best Dance Recording“ ein.

Wer den beiden nun vorwirft, ein klassisches One-Hit-Wonder Phänomen zu sein, hat sich gewaltig getäuscht. Die 2016 erschienene EP „Soft Animals“ und das aktuelle Album „Treehouse“ (kürzlich für einen Grammy in der Kategorie „Best Dance/Electronic Album“ nominiert) beweisen das Gegenteil: „Die Songs halten nicht nur die aufregende Stimmung aufrecht, sie bieten durch Kleinstarbeit und erlesen zusammengefügte Sounds auch immer wieder neuen, musikalischen Raum, den es zu entdecken gilt. Sie machen „Treehouse“ damit zu einem Popalbum, welches auch ohne Werbeeinsätze noch lange Spaß machen wird.“ (Musikblog)

Dabei plante Tucker nie, mit Musik erfolgreich zu werden. Die ersten 20 Jahre seines Lebens strebte er eine Karriere als professioneller Basketballspieler an. Aufgrund einer Krankheit, die ihn acht Monate lang ans Bett fesselte, fing er schließlich an, Musik zu produzieren. Sophie hingegen sang schon seit der Mittelstufe in Chören, spielte Schlagzeug und schrieb eigene Songs. Auch sie musste nach einer Verletzung vier Monate im Rollstuhl verbringen. Doch das hielt sie nicht davon ab, Musik zu machen: Noch während ihrer Genesung starteten die beiden durch, sind aber immer auf dem Boden der Tatsachen geblieben: „Wir sind immernoch dieselbe junge Band, die versucht kleine Clubs auszuverkaufen und mit Menschen auf der ganzen Welt zu feiern.“

Sophie wohnte während ihrer Jugend in vielen verschiedenen Ländern und besuchte einige internationale Schulen. Dieser multikulturelle Hintergrund ist wohl auch der Grund dafür, dass sie sich entschied, neben Englisch auch auf Portugiesisch zu singen – eine Sprache, die sie in der Uni lernte: „Ich finde es einfach sehr sexy“. Der Erfolg von „Drinkee“ beweist, dass Sophie mit dieser Meinung nicht allein ist: „Die portugiesischen Songs verfolgen ein etwas anderes Ziel: Man kann sich einfach im Sound fallen lassen. Und weißt du was? Die Leute singen so oder so mit!“ Ob die deutschen Fans auch so textsicher sind, wird sich im Juli 2019 zeigen.


Einlass: 20:00 Uhr | Beginn: 21:00 Uhr

Eben noch waren The Paper Kites für vier grandiose und restlos ausverkaufte Shows bei uns, in denen sie die Songs ihrer beiden Zwillingsalben „On The Train Ride Home“ und „On The Corner Where You Live“ live präsentierten. Ersteres ist, entsprechend dem Titel, quasi eine Heimkehr zu den Wurzeln. Die Songs kommen sehr folkig daher, der Fingerpick-Stil, mit dem Frontmann Sam Bentley seine Gitarre spielt, der sehr zurückgenommene Klang, die Vokalharmonien erinnern stark an die Frühzeit der Schülerband aus Melbourne. In diesen acht nachdenklichen Songs geht es um Liebe und Vergangenes und eine lange, nächtlich Fahrt.

Weiterlesen: https://www.fkpscorpio.com/de/bands-archiv/the-paper-kites/


29.11.19 FR / EINLASS 19:30 / BEGINN 20:00 / AK 20,00 € / VVK 16,00 € (zzgl. Gebühren / inkl. Bus & Bahn)

Phono Pop Productions & Glowing In The Dark präsentieren:
MOTORAMA / Support: Box and the twins
Post Punk / New Wave / Twee Pop Konzert im KESSELHAUS

„Many Nights“ Tour 2019 – Motorama, aus dem fernen Rostov am Don, Russland, kommend, verbinden die Melancholie Ian Curtis’ mit Shoegaze, New Wave und feinstem Indie Twee-Pop der Go-Betweens-Schule. Unlängst erschien ihr fünftes Album „Many Nights“, auf dem ihr Kosmos aus tiefen Bassläufen, drastischen Synthies und poetischen Lyrics um Akustik-Gitarren und rythmisches Trommeln erweitert wird.

MOTORAMA
https://www.wearemotorama.com/
https://www.facebook.com/wearemotorama/

BOX AND THE TWINS
https://www.boxandthetwins.com/
https://www.facebook.com/boxandthetwins/

+ After-Show-Party im Anschluss:
Plastic Passion – 80s Sounds for Modern Lovers
Synth Pop / New Wave / Italo Disco Party im KESSELHAUS

KARTEN KAUFEN:
An allen bekannten Vorverkaufsstellen oder hier der direkte Link:
https://www.schlachthof-wiesbaden.de/programmdetails/items/motorama-2019.html


Vorschau
01.12.19 Friska Viljor – Hafen 2 – Offenbach20.12.19 Soley – Brotfabrik – Frankfurt


Liebe Grüße und bis nachher,
Euer Yellowstage Sound System

Album des Monats: Foals – Anything Not Saved Will be Lost Part 2.